Ist Poseidon Folk-Fan? Diese Frage stellten sich sicherlich die mehr als 1.800 Folkfans, die zusammen die neunte Auflage des Castellans Folksommers am Kulturufer Nasses Dreieck feierten, als kurz vor dem Showfinale des Hauptacts des Festivals, der Band „Firkin“ aus Ungarn, ein Wolkenbruch das Festivalgelände überzog, der seinesgleichen suchte.
Die Festivalinsel am Nassen Dreieck war schon früh am Abend sehr gut besucht und unaufhörlich strömten mehr und mehr Folkfans in den „größten Open-Air-Pub“ außerhalb Irlands,
um beim Castellans Folksommer dabei zu sein. Den Anfang des Abends machte „MacPiet“, der das Publikum gekonnt mit Dudelsack und Gitarre und schlagkräftigen Ansagen flott in die richtige Stimmung brachte, ehe die erste Band des Abends, unsere guten Freunde von „Good Nightfolks“ aus Münster, das Festival mit ihrem ersten Set eröffneten. Es dauerte gar nicht lange, ehe der Platz vor der Bühne eng wurde und die Ersten anfingen zu tanzen.



Kann es für den Castellans Folksommer einen Superlativ geben? Ja! Und der muss Folksommer 2011 heißen. Trotz kühler Witterung folgten mehr als 1.600 Besucher unserer Einladung in den größten Open-Air-Pub jenseits Irlands. Unser Experiment, bei diesem Festival erstmals 4 Band spielen zu lassen, ging voll auf und so wurde auf der Insel am Kulturufer Nasses Dreieck mal wieder eine zünftige Irish-Folk-Party gefeiert.
Die vierte Ausgabe der Castellans St. Patrick’s Day Party unter dem Motto „Castellans auf Tour“ war mal wieder ein voller Erfolg! Obwohl einige konkurrierende Veranstaltungen an diesem Tag stattfanden, folgten dennoch knapp 120 musikbegeisterte Gäste unserer Einladung, in der Gaststätte Jägerkrug in Rodde zusammen mit dem Akustik-Duo Oli & Andy aka „Green Blade Rising – an acoustical revenge“ eine zünftige Folk-Party zu feiern. Der wie ein irischer Pub dekorierte Festsaal machte es den Besuchern leicht, schnell in die entsprechende Stimmung zu kommen. Zu Kilkenny Beer sangen, schunkelten, tanzten und feierten die Besucher zu traditionellen irischen Liedern, vielen Liedern der Levellers oder anderer zeitgenössischer britischer Bands. Nur mit E-Geige und Akustikgitarre ausgerüstet, verstanden es die beiden Musiker die Zuschauer in ihren Bann zu ziehen. Drei Sets à 50 Minuten Spieldauer waren viel zu schnell vorbei, als kurz nach Mitternacht das letzte Lied angekündigt wurde. Ohne Zugabe gingen die beiden natürlich nicht von der Bühne, ehe die Party bis in die frühen Morgenstunden fortgesetzt wurde.